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DA: Achteckiges Haus

Das Achteckige Haus hat eine ziemlich genau 400 Jahre alte Geschichte. Es wurde 1620 von Landgraf Ludwig V. vor dem Stadttor errichtet und steht auf einem quadratischen Keller, der wohl noch zu dem Haus, das zuvor dort stand, gehört. Heute wird das Haus als Büro und für Konzerte genutzt, aber in den vergangenen 400 Jahren hatte es viele verschiedene Funktionen.

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MZ: Fischtorbrunnen

Der Fischtorbrunnen befindet sich mitten in der Mainzer Innenstadt in der Nähe des Doms (um genau zu sein, wenn man vom Dom in Richtung Rhein spaziert, kommt man am Brunnen vorbei). Der Brunnen wurde 1930/31 von Architekt Rudolf Schreiner entworfen und errichtet. Der Brunnen verweist auf die Wichtigkeit des Rheins für die Mainzer Bevölkerung, weil am Ufer eben auch häufig Fischerboote anlegten. Der Rhein war historisch eine wichtige Nahrungs- und Erwerbsgrundlage.

Der Brunnen selbst besteht aus grauem, mit großen Löchern durchsetztem Stein. Das Wasserbecken ist ein relativ niedriges Becken, das in der Grundfläche aber einige Quadratmeter misst. Im Becken befinden sich zwei Hauptquellen, die den Brunnen mit Wasser speisen und von denen mehrere Wasserspeier ausgehen. Auf kleinen runden Sockeln sitzen zwei Kugeln, an deren Äquator kleine Muscheln sitzen. Aus diesen Muscheln spritzt jeweils Wasser in einem breiten Strahl in das Becken hinab. Auf den Kugeln obendrauf sitzt jeweils ein Fisch, aus deren Mäulern sich Wasserfontänen in das Becken ergießen. Darüber hinaus gibt es auch am oberen Rand der Kugeln Löcher, aus denen Wasser in hohem Bogen in das Becken gespien wird.

DA: Vivarium

Das Vivarium Darmstadt kennt fast jeder Darmstädter, vor allem die Eule, die im Eingangsbereich des Zoos steht, ist mir noch aus meiner Kindheit im Gedächtnis.

Der Zoo Vivarium Darmstadt besteht seit dem Jahr 1956, damals als Schulvivarium, das explizit für Schulen errichtet wurde. In den letzten 60 Jahren hat sich das Vivarium immer wieder verändert, seit 1965 befindet sich das Vivarium an seinem heutigen Standort im Schnampelweg. Das Vivarium hat seitdem immer wieder neue Gebäude und Gehege eröffnet, bestehende Gebäude und Gehege erneuert und erweitert. Am Anfang gab es 15 Terrarien und genauso viele Aquarien, außerdem kleine Freigehege und Volieren. Heute beherbergt das Vivarium 2000 Tiere, 190 Arten. Säugetiere wie Affen oder Esel leben dort Gehege an Gehege mit Vögeln, Fischen und Reptilien. Seitdem sich das Vivarium an seinem heutigen Standort befindet, hat es das folgende Motto:  Bildung – Freizeit – Erholung. Dieses Motto zeichnet sich in den Angeboten für Kinder und Schule (in der Zoopädagogik) ab, deshalb sind viele Inhalte heute so aufgearbeitet, dass Kinder sich dort wohl fühlen und etwas lernen wollen. Kindern wird auch mit dem Streichelzoo der Umgang mit Tieren näher gebracht. Weiterhin gibt es Schaufütterungen, die man den Aushängen entnehmen kann.

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DA: Herrngarten und Prinz-Georgs-Garten

Der Herrngarten ist der älteste Park Darmstadts, der sich im Laufe der Zeit verändert hat und im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Heute dient der Park wieder als Park und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Grüne Wiesen bieten die Möglichkeit zu Picknicken, zu spielen, Musik zu hören oder sich mit Freunden zu treffen. Auf einem bekiesten Platz mitten im Park gibt es auch die Möglichkeit Buhl zu spielen, so man denn eigene Kugeln hat. Auch ein Spielplatz und ein Basketballplatz finden sich, neben einem Fußballplatz und einer Tischtennisplatte im Herrngarten. Die Wege geben Spaziergängern die Möglichkeit nicht nur mit dem Fahrrad oder einem anderen Fortbewegungsmittel, sondern auch zu Fuß Touren durch den Park zu machen. Mehrere Zu- und Ausgänge bieten die Möglichkeit den Park auch auf dem Weg in die Innenstadt zu durchqueren. In der Mitte des Herrngarten gibt es ein Café bzw. Restaurant, das allerdings nur in den Sommermonaten genutzt wird. Außerdem findet sich in der Nähe dieses Restaurants ein Ententeich, auf dem man vom Ufer aus, Enten und andere Vögel beobachten kann. Weiterhin kann man in diesem Park neben allen möglichen Vogelsorten und Mäusen auch Igel und sogar Eichhörnchen beobachten. Für ganz Glückliche kann sich sogar die Möglichkeit Babyeichhörnchen zu beobachten, offenbaren. Die sind übrigens überaus neugierig! Im Herrngarten befindet sich auch ein Goethe-Denkmal und ein Gedenkstein für die sehr jung verstorbene Prinzessin Elisabeth von Hessen und bei Rhein. Sehenswert sind auch das Grabmal der Landgräfin Caroline, der Gedenkstein für Johann Heinrich Merck (Schriftsteller und Naturforscher), eine Gedenkplatte für Arnold Krieger (Schriftsteller) und das Veteranendenkmal.

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Ausstellung: Seltsame Tage – Arno Schmidt und Darmstadt 1955-58 Halle 2

Die Ausstellung Seltsame Tage – Arno Schmidt und Darmstadt 1955-58 hat zwei verschiedene Standorte. Zum einen findet die Ausstellung in der ULB Darmstadt statt, unten bei den Schließfächern, wo die Ausstellungen immer stattfinden und zum anderen gibt es noch eine Halle (Halle 2), die sich auf der linken Seite befindet, wenn man von der ULB in Richtung Mensa läuft. In diesem Beitrag soll es ausschließlich um die Ausstellung in Halle 2 gehen.

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