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DA: Herrngarten und Prinz-Georgs-Garten

Der Herrngarten ist der älteste Park Darmstadts, der sich im Laufe der Zeit verändert hat und im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Heute dient der Park wieder als Park und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Grüne Wiesen bieten die Möglichkeit zu Picknicken, zu spielen, Musik zu hören oder sich mit Freunden zu treffen. Auf einem bekiesten Platz mitten im Park gibt es auch die Möglichkeit Buhl zu spielen, so man denn eigene Kugeln hat. Auch ein Spielplatz und ein Basketballplatz finden sich, neben einem Fußballplatz und einer Tischtennisplatte im Herrngarten. Die Wege geben Spaziergängern die Möglichkeit nicht nur mit dem Fahrrad oder einem anderen Fortbewegungsmittel, sondern auch zu Fuß Touren durch den Park zu machen. Mehrere Zu- und Ausgänge bieten die Möglichkeit den Park auch auf dem Weg in die Innenstadt zu durchqueren. In der Mitte des Herrngarten gibt es ein Café bzw. Restaurant, das allerdings nur in den Sommermonaten genutzt wird. Außerdem findet sich in der Nähe dieses Restaurants ein Ententeich, auf dem man vom Ufer aus, Enten und andere Vögel beobachten kann. Weiterhin kann man in diesem Park neben allen möglichen Vogelsorten und Mäusen auch Igel und sogar Eichhörnchen beobachten. Für ganz Glückliche kann sich sogar die Möglichkeit Babyeichhörnchen zu beobachten, offenbaren. Die sind übrigens überaus neugierig! Im Herrngarten befindet sich auch ein Goethe-Denkmal und ein Gedenkstein für die sehr jung verstorbene Prinzessin Elisabeth von Hessen und bei Rhein. Sehenswert sind auch das Grabmal der Landgräfin Caroline, der Gedenkstein für Johann Heinrich Merck (Schriftsteller und Naturforscher), eine Gedenkplatte für Arnold Krieger (Schriftsteller) und das Veteranendenkmal.

An den Herrngarten schließt sich der im französischen Stil angelegte Prinz-Georgs-Garten, der in den Wintermonaten nur tagsüber geöffnet hat. Dieser Garten bietet neben Sitzmöglichkeiten, weniger Möglichkeiten Tiere in freier Natur zu beobachten, sondern erfreut eher mit wunderschön angelegten Blumenrabatten. Weiterhin gibt es einen Vogelkäfig, in dem man einige Vögelchen beobachten kann. Außerdem gibt es Springbrunnen und Sonnenuhren, die immer dort aufgestellt sind, wo mehrere Wege aufeinandertreffen, somit bilden sie die Mittelpunkte dieser kleinen Plätze. Das Prinz-Georgs-Palais und das Pretlack’sche Gartenhaus beeindrucken mit ihrer alten Architektur. Das Prinz-Georgs-Palais diente Prinz Georg Wilhelm im 18. Jahrhundert wohl als Sommerwohnsitz, dort befindet sich heute das Porzellanmuseum, das von Großherzog Ernst Ludwig ins Leben gerufen wurde, indem er das großherzoglich-hessische Porzellan dort sammelte. Das Pretlack’sche Gartenhaus befindet sich auf der anderen Seite des Prinz-Georgs-Garten. Heute kann man das von außen wunderschön bemalte Gartenhaus betreten. Tische und Stühle laden ein, dort zu pausieren, denn dort gibt es einen ziemlich großen (den größten, den ich je gesehen habe) Bücherschrank. Auch hier bieten mehrere Eingänge die Möglichkeit den Garten einmal von allen Seiten zu erkunden. Erwähnt soll an dieser Stelle noch werden, dass die Wege im Prinz-Georgs-Garten alle aus Kies bestehen und bei ein paar Eingängen nur über ein paar Stufen zu betreten sind.

Die Wege im Herrngarten sind teilweise asphaltiert, die restlichen sind – soweit ich das bisher mitbekommen habe – gekiest, sodass es auch mit dem Rollstuhl möglich ist, diesen – zumindest teilweise – zu erkunden. Der Herrngarten ist ganzjährlich und 24 Stunden am Tag geöffnet, der angrenzende Prinz-Georgs-Garten hat allerdings Schließzeiten. Zwischen März und Oktober sind die Öffnungszeiten von 7-19 Uhr, in den Wintermonaten hat der Prinz-Georgs-Garten von 8-16 Uhr geöffnet.

Die beiden Gärten bieten viel Abwechslung und sind somit für Jüngere, Ältere, Sportliche, Beobachter, Spaziergänger und Radfahrer besonders in den Sommermonaten ein Treffpunkt unter freiem Himmel.

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