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MZ: Geigerfränzje-Statue

Die Statue von Franz Josef Schneider auch Gegeinfränzje genannt, steht in Mombach an der Ecke Hauptstraße und Nestlestraße.

Franz Josef Schneider wurde im April 1893 und starb im April 1962. Vor dem zweiten Weltkrieg lebte er in der Mittleren bleiche, währenddessen arbeitete er in der Eisengießerei. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg lebte er in einem Geräteschuppten an der alten Schule in Mombach und danach in einer Hütte in der ehemaligen Schweinemästerei in der Nestlestraße. Bekannt ist er aber vor allem dadurch, dass er nach dem Weltkrieg seinen Lebensunterhalt als Geiger verdiente und somit zum Mainzer Original wurde. Wichtig war es ihm, seine Musik mit seinen Mitmenschen zu teilen und so war er wohl zur damaligen Zeit ziemlich bekannt.

Zu seinen Ehren gibt es seit September 2008 das Denkmal des Geigerfänzjens. Bei diesem handelt es sich um eine Statue, die mit Sockel etwa 2 Meter hoch ist. Das Geigerfänzje selbst ist aus Bronze und trägt natürlich seine Geige am Kinn und es wirkt als wolle er gleich losspielen. Die Figur selbst hat so eine ganz eigene Dynamik. Obwohl zu ihr auch ein Bronzeboden gehört, steht sie noch einmal auf einem Granitsockel, in einem Beet an der oben beschriebenen Ecke. Die Statue alleine ist so – wie auf dem Foto zu sehen – noch einmal deutlich kleiner als die oben beschriebenen ca. 2 Meter.

Die Statue wurde von dem Bildhauer Reinhold Petermann gefertigt und wurde zur hundertjährigen Eingemeindung Mombachs zu Mainz von der Stadt gestiftet.

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